Projektverlauf · Pflasterarbeiten
Terrasse mit Naturstein pflastern.
Vom Matschfleck zur Wohnfläche im Garten. Eine gepflasterte Terrasse entsteht in fünf Schritten: Fläche auskoffern, Tragschicht einbauen und verdichten, Randeinfassung setzen, Platten im Splittbett mit zwei Prozent Gefälle vom Haus weg verlegen, verfugen. Besichtigung und Angebot sind kostenlos.
Die Ausgangslage
Wie sieht der typische Fall aus?
Hinter der Terrassentür liegt eine Fläche, die ihren Namen nicht verdient: Rasen, der nach jedem Regen zur Matschzone wird, ein paar wandernde Gehwegplatten, Stühle, die einsinken. Dabei ist die Terrasse im Sommer das meistgenutzte Zimmer des Hauses.
Eine gepflasterte Terrasse aus Naturstein ändert das dauerhaft, wenn der Aufbau stimmt. Denn ob eine Terrasse nach zehn Jahren noch eben liegt, entscheidet sich nicht an der Platte, sondern dreißig Zentimeter darunter.
Diagnose
Befund und Lösung.
Was braucht der Untergrund?
Ich prüfe Boden, Anschlusshöhe an der Tür und die Entwässerung: Wohin soll das Wasser? Die Terrasse braucht mindestens zwei Prozent Gefälle vom Haus weg, genügend Abstand zur Abdichtungsebene der Tür und einen Untergrund, der Setzungen ausschließt. Bindiger Boden heißt tiefer koffern, das sage ich vorher, nicht auf der Baustelle.
Der Aufbau, der eben bleibt.
Auf das verdichtete Planum kommt eine Schottertragschicht, lagenweise gerüttelt. Eine in Beton gesetzte Randeinfassung hält die Fläche zusammen. Die Natursteinplatten werden im Splittbett verlegt, jede Platte einzeln gesetzt, angeklopft und mit der Waage kontrolliert. Die Fuge wird je nach Nutzung mit Splitt oder gebundenem Fugenmörtel geschlossen.
Zur Leistung Pflasterarbeiten →Der Ablauf
Schritt für Schritt zum Ergebnis.
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Auskoffern und Planum
Die Fläche wird rund 30 bis 40 Zentimeter tief ausgekoffert, das Planum mit Gefälle angelegt und verdichtet. Der Aushub geht direkt in den Container oder in die Geländemodellierung.
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Tragschicht einbauen
Schotter kommt lagenweise ein und wird mit der Rüttelplatte verdichtet, die Versicherung gegen Setzungen und wandernde Fugen.
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Randeinfassung setzen
Rand- oder Tiefbordsteine werden in erdfeuchtem Beton gesetzt und stützen die Fläche seitlich. Ohne Einfassung wandert jedes Splittbett.
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Platten verlegen
Die Natursteinplatten werden im Splittbett verlegt, einzeln angeklopft und laufend auf Höhe und Gefälle kontrolliert, Schnur und Wasserwaage sind Dauergäste.
— PLATTEN SETZEN · TERRASSE — -
Verfugen und Übergabe
Je nach Nutzung wird mit Fugensplitt oder wasserdurchlässigem Fugenmörtel geschlossen, die Fläche gereinigt und übergeben, fertig zum Aufstellen der Möbel.
Vorher / Nachher.
Vom Matschfleck zur Natursteinterrasse, ziehen Sie den Regler über das Bild. Visualisierung des typischen Ergebnisses.
Kosten
Was beeinflusst den Preis?
Naturstein kostet mehr als Betonpflaster, großformatige Keramik liegt nochmals darüber. Was für Ihre Fläche sinnvoll ist, zeige ich Ihnen mit Mustern vor Ort. Den genauen Preis nenne ich nach einem kurzen Ortstermin.
Das Angebot enthält alle Positionen bis zur Entsorgung des Aushubs.
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Vertiefend dazu
Warum nicht einfach auf Stelzlager oder in Sand verlegen?
Stelzlager sind eine gute Lösung auf Balkonen und abgedichteten Flächen, im Garten fehlt ihnen der stabile Unterbau. Sand als Bettung wandert und wäscht sich aus, deshalb verlege ich im Splittbett auf verdichteter Tragschicht. Das ist der Aufbau, der auch nach Jahren noch eben liegt.
Welches Gefälle braucht die Terrasse wirklich?
Mindestens zwei Prozent, immer vom Haus weg: bei 4 Metern Terrassentiefe sind das 8 Zentimeter Höhenunterschied. Das klingt viel, ist aber unsichtbar und sorgt dafür, dass Regen in den Garten läuft statt an die Hauswand. An der Tür halte ich die nötigen Anschlusshöhen ein, damit die Abdichtung des Hauses unangetastet bleibt.
Kann die alte Plattenfläche liegen bleiben und überbaut werden?
Davon rate ich fast immer ab: Der alte Aufbau ist meist die Ursache des Problems, und jede neue Schicht darüber verschärft Höhenprobleme an Tür und Rasenkante. Ehrlicher ist der Neuaufbau, der alte Belag wird dabei entsorgt oder, wenn brauchbar, als Recyclingmaterial in der Tragschicht wiederverwendet.